Sexuelle Funktionsstörungen unter Antidepressiva sind kein Randphänomen, sondern ein zentraler Faktor für Lebensqualität, Adhärenz und Therapieerfolg. Dennoch bleiben sie im klinischen Alltag häufig unerkannt – aus Scham, Zeitmangel oder Unsicherheit. Aktuelle Daten zeigen deutliche Unterschiede zwischen Substanzklassen und eröffnen neue Perspektiven für individualisierte Therapieentscheidungen. Ein Thema, das Ärzt:innen nicht länger übergehen sollten.