Prof. Dr. med. Andreas Reif: Behandlung therapieresistenter Depression
Im Fokus steht zunächst die Frage, wann tatsächlich eine Therapieresistenz vorliegt. Denn bevor die Behandlung angepasst wird, sollten mögliche Pseudo-Resistenzen systematisch ausgeschlossen werden – etwa durch die Überprüfung von Adhärenz, Dosierung und Therapiedauer sowie möglicher Komorbiditäten und somatischer Ursachen.
Prof. Dr. Andreas Reif stellt verschiedene therapeutische Strategien vor: von Kombinations- und Augmentationsverfahren, unter anderem mit Lithium oder Quetiapin, über Psychotherapie, rTMS und EKT bis hin zu intranasalem Esketamin.
Darüber hinaus geht es um neue und innovative Therapieansätze wie Psychedelika, Pramipexol und Lumateperon sowie um die Bedeutung strukturierter Behandlungsalgorithmen für die Therapieplanung.
Ein wissenschaftlich fundierter und praxisnaher Überblick für Ärztinnen und Ärzte sowie weitere medizinische Fachkreise, die Patient*innen mit unzureichendem Therapieansprechen gezielt weiterbehandeln möchten.